Mi., Apr. 19th 2023
Wenn Sie in diesen Tagen in der Migros oder im Coop einkaufen, spüren Sie vielleicht mehr als nur ein bisschen Geld. Die Kosten für alle Lebensmittel in der Schweiz sind im letzten Jahr gestiegen, wobei die Kosten für Grundnahrungsmittel in die Höhe schossen, wie der neue Verbraucherpreisindex zeigt Bericht.
Die von Comparis und der Konjunkturforschungsstelle (KOF) in Zürich durchgeführte Studie zeigt, dass alle Schweizer Lebensmittel im Jahr 2023 teurer sind als im Jahr 2022. Die Studie hat gemessen, wie sich die Teuerung im vergangenen Jahr auf die Schweizer Konsumenten ausgewirkt hat. Die Lebensmittel mit den grössten Preissteigerungen im letzten Jahr sind demnach:
Dieser Anstieg ist laut der Studie unter anderem auf die weltweite Inflation und den Krieg in der Ukraine zurückzuführen. Glücklicherweise sind die Lebensmittelpreise im März "weniger stark gestiegen als im Februar", so Comparis-Experte Dirk Renkert.
Die Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) bestätigen dies. Die Inflation lag im Februar bei 3,4% und sank im März auf 2,9%. Das BFS geht davon aus, dass die Inflationsrate bis 2024 sinken wird. Leider werden die Konsumenten nicht davon profitieren.
"Zum jetzigen Zeitpunkt zeigen die aktuellen Daten noch keinen Preisrückgang für die meisten Produktkategorien", so Renkert. Das Lokal.
Dennoch steht die Schweiz immer noch besser da als die meisten anderen EU-Länder. Der Median der Inflationsrate in der EU betrug fast 7% im März.
Die Inflation ist in der Transportbranche besonders stark ausgeprägt. Die Kosten für Flüge sind um fast 10% gestiegen "aufgrund des Krieges in der Ukraine, auch Heizöl und Kraftstoffe sind deutlich teurer geworden", so Renkert.
Es könnte also sinnvoll sein, in der Schweiz zu bleiben, mit teuren Lebensmitteln und allem.
Dieser Artikel darf frei weitergegeben und nachgedruckt werden, vorausgesetzt, es wird auf den Originalartikel verwiesen.